Green Claims Directive: Was Unternehmen jetzt schon wissen müssen
die Green Claims Directive (GCD) ist ein zentraler Bestandteil des europäischen Green Deals und zielt darauf ab, irreführende Umweltaussagen (Greenwashing) zu verhindern und Verbraucher besser zu schützen. Sie betrifft Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen in der EU anbieten und diese mit Umweltvorteilen bewerben.
Was bedeutet die Green Claims Directive für Unternehmen?
Die Green Claims Directive (GCD) verpflichtet Unternehmen zur Nachweisbarkeit und Überprüfbarkeit ihrer Umweltaussagen. Das bedeutet, dass Behauptungen über die Umweltfreundlichkeit von Produkten oder Dienstleistungen durch anerkannte Standards und wissenschaftliche Erkenntnisse belegt werden müssen. Unternehmen stehen vor zentralen Herausforderungen: die Sicherstellung der wissenschaftlichen Fundiertheit ihrer Aussagen, die Vermeidung vager oder irreführender Formulierungen sowie die Anpassung an neue Prüfverfahren und Zertifizierungen. Bei Verstößen drohen wesentliche Konsequenzen, darunter Bußgelder, Unterlassungsklagen und erhebliche Reputationsschäden.
In unserem nächsten Treffen fokussieren wir uns auf:
- Praktische Umsetzung:
- Wie sollten sich Unternehmen auf die neuen Anforderungen vorbereiten?
- Neue Best Practices für transparente und glaubwürdige Kommunikation.
- Wie können Unternehmen ihre Umweltaussagen rechtssicher gestalten?
- Ausblick:
- Aktueller Stand des Gesetzgebungsprozesses und erwartete Auswirkungen.
- Diskussion über die langfristigen Folgen für Marketing und Produktentwicklung.
Zielgruppe: Fachgruppenmitglieder mit Bezug zu Marketing, Nachhaltigkeit, Recht und Produktentwicklung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen produktiven Austausch.
Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis Dienstag, den 1. Juli 2025, möglich ist